Nachfolgend stellen wir unsere Fokusthemen für das vor uns liegende Jahr 2026 dar.
Ausgangssituation: Wir haben in den Jahren 2024 und 2025 insgesamt 2,5 ha Streuobstwiesen wiederhergestellt. Der Bestand an Obstbäumen darauf ist gering, somit gibt es Potential für die Anpflanzung von ca. 100 neuen Obstbäumen und von zahlreichen Hecken.
Ziel ist ein Gesamtkonzept für die gesamten 2,5 ha Streuobstwiesen zu entwickeln, dessen Umsetzung mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. Für das Jahr 2026 schneiden wir aus diesem Gesamtkonzept ein Teilprojekt. Bei dessen Planung ist die Finanzierung ein kritischer Erfolgsfaktor, so dass wir eine Umsetzung erst ab November 2026 und im Februar/März 2027 anstreben.
Ausgangssituation: Im Jahr 2025 haben wir beim manuellen Heurechen die Grenzen dieser Arbeit kennengelernt und erste Stimmen gehört, die sich eine Verwertung des Mahdguts als Futter vorstellen konnten.
Wir beschaffen ein Ein-Achs-Motorgerät der Fa. Köppl (ATRA-14) und entsprechende Anbaugeräten:
Auf den ersten Wiesen war bereits in 2025 hochwertiges Wiesengras aufgewachsen, ideal für Futterheu.Mit jeder Mahd steigt der Kräuter und Blumenanteil der für unsere Gegend typischen Glatthafer-Salbei-Wiesen.
Wir erwarten in 2026, dass weitere der Flächen Futter-qualität erreichen werden. Für dieses wertvolle Heu bunter Blühwiesen wollen wir Abnehmer finden, die auch einen Kostenbeitrag
leisten.
Die Ballenpresse erzeugt kleine Hochdruck-Rundballen von 50x52 cm und ca. 20-25 kg. Dieses Format ist leicht manuell zu handhaben, bei gleichzeitig großer Heumenge, und bietet somit vielfältige
Nutzungsmöglichkeiten.
Ausgansgsituation: 2025 haben wir die Sorten der Bestandsbäume bestimmen lassen. Zum Brechen des Tafelobsts fehlte jedoch noch die Zeit und die Logistik. Dennoch konnten wir Probierkisten zusammenstellen und verteilen, für die wir sehr zahlreiches positives Feedback bekamen.
Wir wollen Tafelobst ernten jeweils einige Tage bevor der Rest der Äpfel und Birnen für die Kelterei geschüttelt wird.
Erste Ernteversuche wollen wir dabei bereits bei den Zwetschgen und Pflaumen vornehmen.
Entsprechend sind Kisten und sonstiges Material zu Brechen und Lagern des Obstes zu beschaffen, bzw. bei Zwetschgen und Pflaumen ist die zeitnahe Verwertung im Vorfeld zu planen und dann durchzuführen.
Wir wollen Abnehmer von Tafelobst finden, die auch einen Kostenbeitrag leisten.
Interessenten von Bio-Obst von der Streuobstwiese mögen sich bitte frühzeitig melden.
Wir werden auch das Thema "Bunte Kiste" ausweiten, um die Sorten bekannt zu machen und weitere Personen auf den Geschmack zu bringen.
Als neue Organisation und vor dem Hintergrund, dass wenige Bäume im Ertrag vorhanden sind, stehen wir vor großen Investitionen, um Pflanzungen vorzunehmen und die neuen Bäume überhaupt erst in
den Ertrag zu bringen.
Ein Hochstamm benötigt dazu ca. 15 Jahre ab Pflanzung. Das Wiesenheu mag zwar schneller vermarktbar sein, aber dennoch benötigen die Wiesen dazu mehrere Mahden, sprich 1-2 Jahre. Und die
entbuschten Flächen müssen zuvor überhaupt erst zuwachsen und mehrfach nachgearbeitet werden beim Wiederaufwuchs von Brombeeren und Wildzwetschgen, ggf. ist eine Nachsaat mit einheimischem
Regionalsaatgut nötig.
Das hierfür nötige Kapital wollen wir einwerben über verschiedene Maßnahmen:
Typische Reaktionen, die wir erhalten sind "das ist ja viel Arbeit". Wir sind dabei hier das Gegenteil zu beweisen, wir haben entsprechend in Technik investiert und die restliche Arbeit teilen wir durch die Hände, die mitmachen.
Dies ist die einmalige Chance das Thema Streuobst kennenzulernen und mitzumachen, ohne das ganze Jahr für alles verantwortlich zu sein.
Wir haben keine Vorraussetzungen jeder darf Mitmachen, komm einfach mal zum Schnuppern zu einem unserer Arbeits-Einsätze. Bringe Freunde oder Kinder mit. Wir kümmern uns um die Werkzeuge und bieten auch Getränke und Imbiss.
Unsere bisherigen Mitmacher haben immer mit Freude die Wiese verlassen, auch wenn mal das Wetter unschön war oder die Arbeit anstrengend, am Ende des Tages war jeder glücklich zu sehen, was er geschafft hat, fühlte sich wohl in der Gemeinschaft der anderen und war stolz einen großen Beitrag zu unserem gemeinsamen Ziel geleistet zu haben. Auch wenn Beine und Arme ausgepowert waren, fühlte sich der Kopf frei an. Wir hatten immer gemeinsam Spaß.
Diese ehrenamtlichen Tätigkeiten wollen wir unterstützen über: